Archiv der Kategorie: Intern

Frohe Weihnachten!

Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2013 – nicht nur auf dem Fotomarkt! Politik, Wirtschaft, Gesellschaft – in allen Bereichen gab es grundlegende Diskussionen, die wir mit in 2014 hinein nehmen.

Frohe Weihnachten
Frohe Weihnachten

Und im Kontext dieses Blogs etwas konkreter ein Rückblick: Der Name Pentax bleibt bestehen, doch immer stärker unter dem Dach der Firma Ricoh. Den Produkten hat es in den vergangenen 12 Monaten nicht geschadet. Die große Aufmerksamkeit, die sich noch vor wenigen Jahren auf den Digitalkameramarkt gerichtet hat, scheint aber abgeebbt zu haben. Zu sehr haben Smartphones und – man höre und staune – gar Tablet-PCs die Aufgabe von Kameras in Alltags- und Urlaubssitutionen übernommen. Dieser Trend wird sicher anhalten.

Wir dürfen gepannt sein, was uns 2014 bringen wird. Ich wünsche euch allen das Beste dafür und werde mir vornehmen, das auch mit dem ein oder anderen Beitrag mehr als 2013 zu begleiten.

Viele Grüße
Christian Lamker

Weltuntergang verzögert

Der Weltuntergang hat nicht stattgefunden. Zumindest nicht an diesem Wochenende. Pentax-Nutzer haben vor einigen Jahren im Zusammenhang mit der Markteinführung von K100D und K10D das Wort „Wartekamera“ geprägt. Offensichtlich wird jetzt auch das Ende der Welt zu einem „Warte-Weltuntergang“ – und das ganz ohne Beteiligung von Pentax! Ob der Weltuntergang dann im Vollformat oder in APS-C stattfindet, bleibt indes weiter unbeantwortet… Klar ist bereits: einen Blendensimulator wird er nicht haben.

Frohe Weihnachten
Frohe Weihnachten

Aus fotografischer Sicht können wir auf ein schönes Jahr 2012 zurückblicken, in dem sich der Fokus der Aufmerksamkeit wieder erfreulich oft auch technische Details oder insbesondere die Bildergebnisse verlagert hat (siehe auch Photokina-Messebericht). Auch Kameras tauchen zwar mittlerweile in die Welt der Voll-Vernetzung ein und lassen sich teilweise bereits direkt mit dem Internet verbinden oder mit Apps erweitern.

Die klassischen Fotofunktionen sind aber auf einem erfreulich hochwertigen Stand angekommen. Und bei Pentax gibt es mit der K-30 und der K-5 II/IIs drei sehr ausgereifte Kameras, die aus meiner Sicht unkompliziert und alltagstauglich sind. Schön ist, dass auch im Objektivsortiment einige sinnvolle Erweiterungen bereits erfolgt sind oder für 2013 erwartet werden. Aus Sicht des Internets ist auch feststellbar, dass der Boom der digitalen Fotografie  abgeebbt ist und sich auf immer mehr Plattformen, insbesondere aber soziale Netzwerke, verlagert. Es gibt immer noch eine Gruppe, für die Technik ein Selbstzweck ist – diese trennt sich aber immer mehr von den beiden anderen Gruppen: den Hobby-/Urlaubs-Fotografen und den engagierten Amateuren bis zu den Profis. Erstere nutzen bevorzugt soziale Netzwerke auch für Fotos, letztere finden sich in spezialisierten Foto-Gemeinschaften wieder.

Grund genug also auf ein schönes Jahr 2013 zu hoffen. Deshalb: Ich wünsche euch allen schöne Feiertage, eine fotoreiche Zeit „zwischen den Jahren“ und einen guten Start in das neue Jahr 2013!

Viele Grüße
Christian Lamker

Online-Beteiligung und Diskussionen

Noch vor wenigen Jahren galt das Internet als Allheilmittel, wenn es darum geht, viele Menschen zu erreichen. Und fast noch mehr, wenn es darum geht, viele Menschen auch aktiv an Diskussionen zu beteiligen. Dabei sollte es um politische Themen und Diskussionen ebenso gehen wie um konkrete Planungs- und Bauvorhaben, um kleine Aufgaben vor Ort bis zu Themen von nationaler und internationaler Tragweite.

Heute zeigen sich aber immer mehr die Grenzen des Internets als Diskussions- und Beteiligungsplattform. Während Wikipedia mindestens nach außen gut funktioniert und das auch für eine Vielzahl anderer Plattformen gilt, so stehen daneben auch fast überall offensichtliche Schwierigkeiten mit einer bestimmten Nutzergruppe. Diese kann noch harmlos als DAU (Dümmster Anzunehmender User), Super-DAU oder Troll bezeichnet werden. Oder auch mit weiteren eher beleidigenden Begriffen wie Querulant. Ihnen gemein ist, dass die Teilnahme an Diskussionen und Kommentaren bei weitem nicht so gleichmäßig und demokratisch ist, wie es nach außen verkündet wird. Theoretisch mitmachen kann jeder. Wie in der realen Welt übernimmt aber eine bestimmte Gruppe schnell die Meinungsführerschaft und drängt andere an den Rand der Diskussion.

Wohin soll die Reise gehen? (in Dar es Salaam)

Das Thema wurde beispielsweise in der letzten Zeit aktiv thematisiert von Markus Beckedahl (Artikel „Argumentiert, pöbelt nicht herum“ in DIE ZEIT v. 31.08.2012, S. 13) oder von Kai Biermann (Artikel „Wie viel Freiheit brauchen Kommentare?“ in ZEIT ONLINE v. 24.08.2012, http://www.zeit.de/digital/internet/2012-08/netzpolitik-kommentare).

Ich habe selbst knapp 10 Jahre lang (bis 2010) die Diskussionsplattform DigitalFotoNetz.de mit ca. 9.000 Mitgliedern zur digitalen Fotografie betrieben und kenne alle beschriebenen Phänomene sehr gut. Das Thema Fotografie polarisiert zwar erst einmal weniger als Politik, aber auch da artet Technik schnell in Glaubenskämpfe aus, wird schemenhaft und stammtischartig diskutiert und werden von einigen aktuelle politische Themen sehr polemisch hervorgebracht und bis an die Grenze des rechtlich erlaubten (und ggf. darüber hinaus) „diskutiert“.

Regelmäßig tritt das Problem auf, dass mit größerer Nutzerzahl auch mehr „Trolle“ die Diskussionen für sich vereinnahmen wollten und am Ende viele Themen in immer die gleiche Richtung verschoben werden. Völlig unabhängig davon, wo es mal angefangen hat oder was Ausgangsthema war. Aus einer Diskussion über ein Objektiv wurde so schnell auch eine über den Irak-Krieg. Und damit eine, die wiederum die meisten anderen nicht sonderlich interessiert hat, da sie sich bewusst in einem Fotografie-Forum aufhalten wollten. So sind auch einige Mitglieder „verloren“ gegangen, die viel Fachkompetenz hatten und immer sachlich weiterhelfen konnten. Und zu denen ich auf anderem Wege, teilweise wieder klassisch per E-Mail oder Telefon, bis heute Kontakt habe.

Wie Sie es beschreiben ergeht es leider vielen (oder fast allen?) Diskussionsplattformen im Internet, sobald sie mehr als ein paar aktive Nutzer haben. Sehr schade, da ich gleichzeitig die Erfahrung gemacht habe, dass zumindest einige im realen Leben umgänglicher sein können als in der Online-Welt. Auch wenn es die Typ-Beschreibung von Markus Beckedahl (siehe Artikel oben) sehr gut trifft. Nach meiner Erfahrung sind das meist ca. 30-50jährige männliche Personen, die entweder freiberuflich mäßigen Erfolg haben (und sich eigentlich zu größerem berufen fühlen, wenn die Welt da draußen das nur erkennen und zulassen würde) oder Leute, die in großen Firmen oder im öffentlichen Dienst relativ abgeschieden in IT-Abteilungen oder anderen „niedrigrangingen“ Service-Abteilungen ihr Dasein fristen (und für die das gleiche gilt). Offene Diskussionen über Troll-Probleme, Zensur usw. verlaufen sehr hitzig. Manchmal sorgen sie tatsächlich für kurzfristige Ruhe. Allzu oft ist die aber dann auch nicht von langer Dauer.

Im Blog netzpolitik.org gibt es umfangreiche Diskussionen darüber, wie man mit Kommentarfunktionen umgehen kann (z.B. „Einfach mal die Kommentare schließen?“ v. 20.08.2012 oder „Kommentarfunktion neu entwickeln“ v. 21.08.2012). Eine echte oder praktikable Lösung zeigt sich aber auch hier nicht. Es ist sehr stark vom Einzelfall abhängig, was sinnvoll ist. Und es hängt nicht zuletzt von den zur Verfügung stehenden Ressourcen (insbesondere Zeit, aber auch technische Möglichkeiten) ab, was realisierbar ist. Weil es hier fehlt, finden viele Diskussionen vermutlich gar nicht online statt, sondern landen doch wieder in klassischen Offline-Veranstaltungen, wo Kontrolle und Überblick einfacher zu gewährleisten sind und der Blick in die Augen des Gegenüber auch die Ernsthaftigkeit einer Äußerung einfacher erkennen lässt.

In der Stadt- und Raumplanung merke ich an vielen Stellen die Zurückhaltung mit Online-Medien. Beteiligung heißt hier oft, Informationen online bereitzustellen und Kommentare per E-Mail, Brief oder Telefon einzufordern. Erfahrung mit der Moderation von Online-Plattformen liegt bei öffentlichen Stellen oft nicht vor. Und gleichzeitig wenig Vertrauen oder wenig finanzielle Mittel für externe Dienstleister, die zur technischen Umsetzung auch gleich die Moderation und Kommunikation übernehmen. Das ist schade, da die klassischen Beteiligungsverfahren oft nur eine bestimmte Bevölkerungsgruppe erreicht. Allerdings ist auch nicht sicher, ob über das Internet eine zum Aufwand passende Erweiterung tatsächlich möglich ist.

Ich habe mich vor zwei Jahren dazu entschieden, die Verantwortung für die Plattform abzugeben. Wenn ich auch sonst viel zu tun hatte, blieb nur noch die Beschäftigung mit diesen Problemen und wenig Zeit für echte Fachdiskussionen zum Thema Fotografie. Zu vielen Mitgliedern habe ich weiterhin sehr guten Kontakt und ich kann dafür viel entspannter tatsächlich Fotografieren oder meine Ideen zu einem echten fotografischen Thema aufschreiben.

Zum Thema Netzgesellschaft hat sich Markus Beckedahl auch ausführlich in einem Buch beschäftigt: „Die digitale Gesellschaft: Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage“ (mit Falk Lüke, dtv 2012).

Viele Grüße
Christian Lamker

PS: Zu diesem Beitrag gibt es natürlich auch eine Kommentarfunktion. Beiträge müssen aber durch mich freigeschaltet werden, da es immer wieder Spam-Bots schaffen, hier etwas einzustellen. Beiträge, die den Nutzungsbedingungen (siehe Impressum) entsprechen, werden aber zeitnah freigeschaltet.

Hinweis: Zeitgleich veröffentlicht unter www.christian.lamker.de/2012/10/online-beteiligung-und-diskussionen.

10.500

Der Testbericht der Pentax K-5 wurde bisher laut Server-Statistik in der PDF-Version mehr als 10.500x heruntergeladen. Dafür vielen Dank an alle interessierten Leserinnen und Leser! Fragen und Kommentare natürlich weiterhin jederzeit gerne an mich!

Pentax K-5 mit DA 18-55 WR

Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass der beschriebene „Perlenketten-Effekt“ auf Probleme mit dem Sensor zurückzuführen ist und betroffene Kameras innerhalb der Gewährleistungsfrist kostenlos getauscht werden können:

In diesem Zusammenhang bedauern wir sehr, dass bei der ersten Lieferung der PENTAX K-5 einige Kameras mit einem nicht optimalen Sensor ausgeliefert wurden. Aufgrund eines Problems bei der Fertigung können vereinzelt Punkte auf Bildern auftreten, die wie Wassertropfen aussehen. Diese Verunreinigung kann durch den Benutzer nicht selber beseitigt werden. Alle Kameras, bei denen dieser Fehler auftritt, werden in unseren Service-Centern kostenlos repariert.

Weitere Informationen bei Pentax:
www.pentax.de/de/news/1392/foto_news.php

Alles Gute für 2011

Ich wünsche euch allen eine schöne Silvesterparty und einen guten Start in ein für euch hoffentlich schönes und erfolgreiches neues Jahr 2011! Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher dieses Blogs in den vergangenen Monaten. Ich freue mich über das Interesse und eure Rückmeldungen!

Alles Gute für 2011
Guten Rutsch!

Ich werde mich im neuen Jahr daran begeben, diesem Blog ein etwas schöneres und funktionaleres Design zu verpassen. Zuerst folgt aber bald der Testbericht der Pentax K-5. Das o.g. Foto ist gestern mit der K-5 und dem Pentax smc-FA 1.7/50 aufgenommen worden. Haltet euch also daran und lasst euch von Blitzeis und Glätte keine Silvesterfeier vermiesen!

Auf das neue Jahr!
Christian Lamker

Pentax Kamera-Testberichte

In den vergangenen Jahren habe ich verschiedene Praxis-Testberichte von Kameras der Pentax *istD- und Pentax K-Reihe geschrieben, von denen ich euch die Testberichte zu K10D, K20D, K-m und K-7 weiterhin als PDF-Dateien zur Verfügung stelle. Ihr könnt die Berichte als PDF ansehen und herunterladen:

Testberichte

Meinungen und Kommentare natürlich gerne an mich (Impressum).

1500

Der Testbericht der Pentax K-7 wurde als PDF (siehe www.foto.lamker.de/?p=35) seit dem 5. April bereits über 1.500 Mal aufgerufen, exakt sind es 1.557 Aufrufe. Für dieses große Interesse bedanke ich mich bei allen Leserinnen und Lesern und werde das zum Anlass nehmen, hier auch weiter interessante Inhalte einzustelln.

Für weitere Hinweise, Kommentare, Anregungen oder Kritik erreicht ihr mich jederzeit per E-Mail über mail(at)foto.lamker.de.

Blog gestartet!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ab sofort ist dieses Blog im Internet öffentlich erreichbar. Von September 2001 bis März 2010 war ich Gründer und Betreiber des DigitalFotoNetz (www.digitalfotonetz.de) und des angeschlossenen Forums. Aus zeitlichen Gründen habe ich mich entschlossen, die Verantwortung für diese große Community mit über 8.000 Mitgliedern abzugeben. Als kleinen Ersatz werde ich, natürlich neben meiner Mitgliedschaft im DigitalFotoNetz, an dieser Stelle ein Blog mit dem Schwerpunkt auf der digitalen Fotografie, insbesondere mit der Marke Pentax, betreiben. Beiträge werden in lockerer Folge veröffentlicht, wobei ich mich eher auf Hintergrundinformationen, Kommentare und Meinungen konzentrieren möchte statt auf die aktuellsten Nachrichten, da hier professionell betriebene Portale deutlich bessere Voraussetzungen und mehr Ressourcen, personell und finanziell, zur Verfügung haben.

Für jede Art von Kommentaren, Hinweisen, Fragen und Anregungen bin ich per E-Mail unter mail(at)foto.lamker.de jederzeit erreichbar. Im DigitalFotoNetz-Forum bin ich mit dem Nicknamen „Lammy“ aktiv. Dieses Blog basiert auf einem WordPress-System. Das Layout und Aussehen werden noch angepasst und werden sich entsprechend verändern. Sollte die Seite zwischenzeitlich minuten- oder stundenweise deshalb nicht erreichbar sein oder nicht fehlerfrei funktionieren, bitte ich dafür um Entschuldigung und Verständnis.

Viele Grüße
Christian Lamker