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2 Stunden in… Erfurt-Nord

Am 15. August dieses Jahres bin ich für etwa zwei Stunden mit dem Rad durch den Erfurter Norden gefahren. Genauer durch den Stadtteil Ilversgehofen rund um den Bahnhof Erfurt-Nord und die Umgebung. Die Fotos sind nur Aufnahmen mit dem Handy (Microsoft Lumia 950), geben aber trotzdem einige Perspektiven in diesen sonst in Erfurt weniger fotografierten Stadtteil.

 

Start am Bahnhof Erfurt-Nord mit dahinterliegender Malzmühle – von weitem auch per Geruch auffindbar. Das Stellwerk im Bahnhof ist noch personenbedient, sonst eine fast menschenleere Umgebung zu dieser Tageszeit.

Bahnhof Erfurt-Nord
Bahnhof Erfurt-Nord

In der Umgebung sind viele wunderschöne Gebäude, denen leider eine sehr klobige Hochstraße mit Straßenbahn direkt vor das Haus gesetzt wurde.

Erfurt-Nord
Erfurt-Nord

Viele Wände und Fassaden sind künstlerisch genutzt – ob legal oder illegal ist hier schwer zu erkennen. Auf jeden Fall sind es lesbare Botschaften, über die man nachdenken kann. Was sagen Verstand, Herz und Seele zur möglichen Nutzung so eines Gebäudes?

Use your mind, use your heart!
Use your mind, use your heart!

… oder welche Hoffnung scheint hier durch?

Hoffnung?!
Hoffnung?!

Die Wände wurden auf jeden Fall intensiv für Botschaften und Aufforderungen genutzt, die sich an jeden Besucher richten.

Lebe deinen Traum!
Lebe deinen Traum!

Am Bahnhofsgebäude selbst wird es bunter… Der Hauptzugang zum Bahnsteig geht rechts zwischen Brückenpfeiler und Gebäude hindurch. Nachts für einige sicher ein Angstraum, tagsüber aber sehr spannend zu sehen und zu lesen.

Erfurt-Nord
Erfurt-Nord

Direkt angrenzend sind die Türme der Malzmühle. Hier grenzen unterschiedliche Nutzungen unmittelbar aneinander. Mit allen optischen und geruchlichen Reibungen, die daraus entstehen.

Malzmühle Erfurt-Nord
Malzmühle Erfurt-Nord

Ein bisschen weiter südlich entlang der Bahnstrecke die Saline 34. Laut Selbstbeschreibung: „Die Akteure des Modellvorhabens wollen gemeinsam mit Jugendlichen einen Leuchtturm einer neuen Ermöglichungskultur in Erfurt entstehen lassen“ (saline34.de). Bunt und auffällig ist es auf jeden Fall.

Saline
Saline

Die Gegend ist durch viele spannende Gegensätze gekennzeichnet, hier beispielsweise eine alte Fabrik vor sanierten Plattenbauten. Was es früher war, konnte ich nicht herausfinden. Interessante Perspektiven und Gegensätze ziehen sich aber durch das gemischte Gebiet aus Blockrandbebauung, Verkehrswegen, Gewerbegebiet, Plattenbauten und Freiflächen.

Gegensätze
Gegensätze

Einige haben sich im Gewerbegebiet offensichtlich ihre eigene Version von Urlaub und Paradies gestaltet.

Kleines Paradies?
Kleines Paradies?

Und nur wenige Radminuten entfernt: der Erfurter Nordstrand am Baggersee als echtes Badeparadies.

Erfurt Nordstrand
Erfurt Nordstrand

Im Überblick ein extrem diverser und spannender Stadtteil mit vielen Brüchen, einer Mischung aus schönen, spannenden, hässlichen und provozierenden Eindrücken. Und sicher ein Bereich Erfurts, der sich in wenigen Jahren deutlich gewandelt haben wird und wo Dynamik der Stadtentwicklung – mit ihren positiven und negativen Auswirkungen – deutlich wird.

Informationen zum Stadtteil siehe auch der Bürgerbeirat Ilversgehofen (www.ilversgehofen.de).

 

2 Stunden im… Landschaftspark Duisburg!

Am 16. Oktober war ich nach einigen Jahren mal wieder im Landschaftspark Duisburg-Nord unterwegs. Zum Ort muss für alle Fotografen wohl nicht viel gesagt werden. Ansonsten gibt es unter www.landschaftspark.de auch mehr Hintergrundinfos.

Die folgenden 10 Fotos sind alle mit der Pentax K-3 und einem DA 2.8/40 XS oder einem DA 18-135 WR aufgenommen. Zuerst der einer der beiden Hochöfen, wohl das Herzstück des Parks und Besuchermagnet Nummer 1.

Das Herzstück

Auf dem Weg dorthin sind Reste vom Vorabend sichtbar.

Hinterlassenschaften...
Hinterlassenschaften…

Der Aufstieg auf den Hochofen lohnt sich! Beeindruckende Aussichten und immer noch vollständig kostenlos. Bei gutem Wetter allerdings auch gar nicht so einfach, etwas Platz zum Fotografieren zu finden.

Überblick
Überblick

Industrie ist nicht nur Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart noch vorhanden und sichtbar!

Vergangenheit I
Vergangenheit I

Und der (Auto-)Verkehr als eines der großen Themen der Region. Hier ebenfalls mit der A42 sehr gut sichtbar zwischen Grünflächen und Industrie.

Vergangenheit II
Vergangenheit II

Von oben richtet sich der Blick auch direkt nach unten auf alte Bunkeranlagen und viele technische Details.

Bunkeranlagen
Bunkeranlagen

Mittlerweile wurden auf und im Hochofen einige Botschaften hinterlassen, die sich an die Besucher richten.

Botschaften...
Botschaften…

Von oben richtet sich der Blick dann auch auf die Besucher unten. Die meisten hier schauen allerdings noch weiter nach unten auf ihre Smartphones. Der Blick geht dann sporadisch auch nach oben Richtung Sonne, Herbstlauf und Hochöfen.

Digitales Gucken
Digitales Gucken

Der letzte Teil des Abstiegs nach unten…

Abstieg
Abstieg

…bevor sich unten der Blick auf weitere Details richtet. Hier die wohl bekanntesten unmittelbar neben den Hochöfen.

Details
Details

Der Landschaftspark Duisburg bleibt immer einen Besuch wert. Die Anlage ist nach wie vor in gutem Zustand und gut gepflegt. Die Beschilderung wurde gegenüber meinem letzten Besuch komplett erneuert, ebenso einige Weganlagen. Das alte Windrad ist leider abgebaut, was als Fotomotiv immer sehr schön war. Gutes Wetter zieht weiterhin enorme Menschenmassen an, sodass für viele Motive die Wochentage sicher noch etwas besser geeignet sind – oder die Menschen werden als Teil der Motive eingebaut.

2 Stunden in… Halle (Saale)!

Fotografie hat in vielen Fällen mit Zeit zu tun. Wer mit Natur- und Tierfotografen spricht, hört oft Geschichten über stunden-, tage- oder gar wochenlanges Warten auf das erhoffte Foto. Im normalen Alltag kaum möglich. Der Ausspruch „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ macht zusätzlich deutlich: Zeit ist wichtig für gute Fotos. Und wer keine Zeit hat, kann höchstens noch Glück haben. Was aber, wenn nicht viel Zeit zur Verfügung steht?

Am 19. August dieses Jahres habe ich die Gelegenheit genutzt, eine kurze Umsteigezeit in Halle (Saale) auf gut zwei Stunden auszudehnen, meine Kamera herauszuholen und vom Hauptbahnhof etwas in östlicher Richtung zu Laufen in den Bereich Landsberger Straße/Freiimfelder Straße:

Unter der dem Motto „Stadt als Leinwand“ sind von der Freiraumgalerie viele leerstehende Gebäude ab 2012 als Leinwand für nationale und internationale Künstler genutzt worden. Siehe dazu www.freiraumgalerie.com.

Das Statement der Organisatoren aus dem Konzept der Freiraumgalerie: „Leere Stadt als Plattform für Raumaneignung und Selbstentfaltung ist die Grundtheorie des Konzeptes ‚interaktive Freiraumgalerie‘. Das Projekt versucht der Bewegung der urbanen Kunst (Urban Art) in der leeren Stadt Freiräume zu geben und diese damit aufzuwerten und zu beleben. Urbane Kunst wie Streetart oder Graffiti sind gemeinhin als kritische Form der Raumaneignung angesehen. […] Das Projekt interaktive Freiraumgalerie will die Möglichkeiten von Urban Art für die Inszenierung von Leerstand testen, bis hin zur Frage, ob diese sogar Stadtentwicklungstendenzen positiv beeinflussen kann. Leerstand und Urban Art sind zwei ambivalente Möglichkeitsfelder, deren Zusammenführung ein besonderes städtebauliches, soziales und künstlerisches Experiment mit vielfältigen Synergien werden soll.“ (Quelle: Konzept, S. 2).

Zum dahinterliegenden Konzept, der Durchführung und allen Begleitveranstaltungen verliere ich hier keine weiteren Worte, sondern zeige einfach einige Fotos aus dem Quartier.

Am Bahnhof Halle(Saale)
Am Bahnhof Halle(Saale)

Gegenüber des Hauptbahnhofs der erste Hinweis… Und dann etwas später ein Blick die Landsberger Straße entlang Richtung Norden.

Alle Fotos sind aufgenommen mit der Pentax K-3 und einem DA 18-135 WR. Die Voraussetzungen sind ungünstig: nur ein Reisezoom-Objektiv, hoch am Himmel stehende Mittagssonne, warme Temperaturen und etwas diesige Luft und dazu noch maximal zwei Stunden Zeit. Im Folgenden meine Auswahl von 10 Lieblingsfotos, wobe ich insgesamt mit 142 Fotos auf der Speicherkarte wieder in den Zug gestiegen bin.

Unterschiedliche Gestaltungsvarianten sind schon von weitem sichtbar.

Landsberger Straße
Landsberger Straße

Im Vergleich zu anderen Fotos aus dem Gebiet wird klar, dass es viele Veränderungen in den letzten Jahren gegeben hat – und sicher auch weiter gibt. Der Leerstand ist nicht überall beseitigt – aber es gibt viel Spannendes zu sehen und zu entdecken… 

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Großflächig bemalt

…wenn man den Blick vom Smartphone nach oben richtet!

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Gesellschaftskritik?!

Die künstlerische Gestaltung macht es auf einigen Motiven gar nicht so einfach, direkt zu erkennen, ob etwas Leerstand ist – bei Leere erwartet man subjektiv immer etwas stärker herunter gekommenes. In diesem Fall steht das Gebäude komplett leer, ist aber ebenso vollständig bemalt und damit auf andere Weise ‚genutzt‘ – und bietet somit zumindest ein gutes Motiv für mich an.

Leer oder genutzt?
Leer oder genutzt?

Mit viel Farbe wird auch Zerstörung zum leuchtenden Hingucker…

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Zerstörung

Unterschiedliche Gestaltungen von Hauswänden produzieren deutliche Gegensätze, viele Details und unterschiedliche Elemente – von alten Lampen aus der DDR-Zeit über noch ältere Inschriften bis zu modernen Fenstern.

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Gegensätze

Tiere ziehen sich als Motiv durch viele Malereien…

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Elefant

…und werden teilweise auch von der Natur ‚zurückerobert‘.

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Rückeroberung

Am Hauptbahnhof zieren weitere Malereien die Zugänge. Hier leider bereits teilweise von Vandalismus gekennzeichnet – was insgesamt sehr selten zu sehen war!

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Musik

Un zu guter letzt sind es viele kleine Botschaften, die sich an den Straßenecken finden lassen! Ein spannendes Quartier, für das zwei Stunden viel zu wenig sind – bei dem es aber mindestens genau so schade ist, auch wenig Zeit zu nutzen.

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Kleine Botschaften

Hilft Kunst gegen Leerstand und Probleme eines Stadtteils? Kann ich nicht beantworten, dafür reichen ein paar Eindrücke und etwas Zeit nicht aus. Offensichtlich ist, dass dort etwas Bewegung entstanden ist, auch wenn es immer noch viele Leerstände gibt. Offensichtlich ist aber auch, dass es sich anders ‚anfühlt‘, das Gebiet zu betreten, als es bei vielen anderen Quartieren mit vergleichbaren strukturellen Problemen der Fall ist. Die Straßen, Häuser und Details fordern dazu heraus, länger betrachtet zu werden und ihre Botschaften zu verstehen – und auch: fotografiert zu werden. Ob das Bewohnern vor Ort nützt oder mehr Besuchern wie mir, muss ich ebenfalls unbeantwortet lassen.

Habe ich alles fotografiert? Sicher nicht. Habe ich alles gesehen? Sicher auch nicht. Bleibt also genug für einen weiteren Besuch.

Neues Schwarz Kaffeerösterei in Dortmund

Kaffee und Fotografieren verbinden? Ja, das geht! Am heutigen Samstag hat sich eine Gruppe von Hobbyfotografen aus dem DigitalFotoNetz in der Kaffeerösterei „Neues Schwarz“ in Dortmund (Saarlandstraße) getroffen. Ein großer Dank geht an Benedikt und Johannes, die uns so freundlich empfangen und den gesamten Prozess von Einkauf über Röstung, Probieren bis zum Verkauf genau erklärt haben.

Gelegenheit also auch für mich, die Kamera mal wieder aus dem Schrank zu nehmen und etwas durch die Rösterei zu ziehen. Fotos sind aufgenommen mit einer Pentax K-3 mit smc-DA 16-45 und smc-DA 18-135.

Neues Schwarz Theke
Neues Schwarz Theke

Das Neue Schwarz schreibt sich selbst auf die Fahne, die erste Spezialitätenkaffeerösterei im östlichen Ruhrgebiet zu sein. Worauf es aber mehr ankommt: der Kaffee schmeckt einfach gut! Es ist beeindruckend zu schmecken, wie groß die Unterschiede je nach Herkunft und nach Röstung sein können.

Espresso läuft...
Espresso läuft…

Neben Espresso gibt es auch Filterkaffee an der Brew Bar. Heute im Ausschank waren zwei Sorten Espresso und vier Sorten Filterkaffee. Ziel der Rösterei ist es, unterschiedliche helle Röstungen anzubieten und damit neue abwechslungsreiche Geschmackserlebnisse zu ermöglichen. Ähnliche Konzepte gibt es an anderen Orten bereits – für Dortmund aber ein Novum.

In Melbourne habe ich im Frühjahr viele kleine Röstereien gesehen, von denen einige durchaus vergleichbar sind. Das Neue Schwarz sticht aber durch das von A bis Z durchgezogene Konzept, das stringente Corporate Design, die bis ins Detail abgestimmte Inneneinrichtung – und nicht zuletzt durch viel Beschäftigung mit dem Thema Kaffee hervor.

Neues Schwarz Brew Bar
Neues Schwarz Brew Bar

Benedikt hat für uns die Röstmaschine eingeschaltet und eine Charge des brasilianischen Samambaia-Espresso (12 kg) geröstet. Interessant zu sehen, wie viel Technik – inklusive Computersteuerung – in der Röstung von Kaffee steckt! Ein bisschen nahe liegt die Versuchung, Kaffee hier als das neue Grubengold des Ruhrgebiets zu sehen – die Lampe trägt ihren Teil dazu bei.

Röstmeister Benedikt bei der Arbeit
Röstmeister Benedikt bei der Arbeit

Viel Handarbeit und eine gute Viertelstunde Zeit dauert es, bis die Bohnen fertig aus der Rösttrommel herauskommen.

Röstmeister Benedikt bei der Arbeit
Röstmeister Benedikt bei der Arbeit

Zwischendurch gibt es schon einen Vorgeschmack beim Blick auf die Entwicklung der Bohnen bis zum ‚first crack‘.

Neues Schwarz Röstung
Neues Schwarz Röstung

Nach dem Rösten gehört natürlich auch das Probieren beim Cupping dazu. Mein Favorit ist der La Esperanza aus der Rösterei. Absolutes Gegenbeispiel für schmackhaften Kaffee war eine einfache Tchibo-Röstung. Schön zu sehen, riechen und zu schmecken, dass Handarbeit und andere Herstellungsmethoden tatsächlich so viel Unterschied machen können.

Cupping
Cupping

Cuppings bietet die Rösterei auch regelmäßig an Samstagen an. Angekündigt werden die Termine in der Regel über Facebook.

Und zu guter letzt darf natürlich auch der Espresso zum Abschluss nicht fehlen. Hier ein Reko aus der eigenen Röstung.

Neues Schwarz
Neues Schwarz

Vielen Dank an Benedikt, Johannes und alle weiteren Beteiligten aus dem Team in Neuen Schwarz für die Gastfreundschaft, geduldige Erklärungen und intensive Einblicke in die Welt des Kaffees – jetzt auch in Dortmund.

Fest steht: man kann sich stundenlang mit Kaffee beschäftigen. Fast ein wenig schade, dass das neue Schwarz „nur“ Dienstags bis Samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat.

Weitere Links:

Beitrag im DigitalFotoNetz: http://forum.digitalfotonetz.de/viewtopic.php?t=109316

Mehr Fotos im DigitalFotoNetz: http://forum.digitalfotonetz.de/viewtopic.php?t=109596

Bericht und viele tolle Fotos vom Termin bei Anna Dumke:
Neues Schwarz @Anna Dumke Grafikdesign

Neues Schwarz bei Instagram: http://instagram.com/neuesschwarz

Neues Schwarz bei Facebook: https://www.facebook.com/pages/NEUES-SCHWARZ-Kaffeer%C3%B6sterei/1481576288763946

Webseite Neues Schwarz: http://www.neuesschwarz.de

Politische Radtour zur Kommunalwahl

Am 25. Mai 2014 sind in Dortmund Kommunal- und Europawahlen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Dortmund-Unna, und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) haben am 11.04.2014 zu einer politischen Radtour eingeladen, bei der es um den Radverkehr als Bestandteil einer ökologischen, flächensparenden und gesunden Mobilität ging.

Während der Tour sind einige Fotos entstanden. Als Kamera habe ich die Pentax Optio WG-3 verwendet.

FriedensplatzStart der Gruppe war am Friedensplatz.

Wallring
Wallring

Der Vorteil der Kamera kam hier zum Tragen. Kompakt und vor allem staub- und stoßgeschützt ist sie schnell griffbereit, wenn etwas passiert. Beispielsweise an dieser Stelle, wo die Teilnehmer/-innen der Tour direkt sehen konnten, dass eine grüne Ampel noch lange nicht bedeutet, dass der Weg für Radfahrer frei ist.

Ostenhellweg
Ostenhellweg

An verschiedenen Stationen vor allem in der nördlichen und östlichen Innenstadt ging es zum Schluss quer durch die Innenstadt über den „Boulevard Kampstraße“. Gar nicht so einfach, wie alle schnell feststellen mussten.

Boulevard Kampstraße
Boulevard Kampstraße

Der Weg ist zwar durchgehend befahrbar, aber – trotz der enormen Breite des Boulevards – nicht als Hauptradwegeverbindung ausgebaut.

Platz von Buffalo / Dortmunder U
Platz von Buffalo / Dortmunder U

Nicht fehlen durfte natürlich das Dortmunder U zum Ende der Tour. Gerade an der Stelle wird sichtbar, wie schwierig die Querung großer Kreuzungen für Radfahrer sein kann bzw. wie leicht das bei der Planung zunächst vergessen werden kann.

Weitere Informationen zum Radverkehr und zu den Aktivitäten von VCD und ADFC:

Die Pentax Optio WG-3 hat sich als gute Kamera für diese Aufgabe gezeigt. Zwei Schwachpunkte haben sich allerdings gezeigt. Der Dynamikumfang ist im Vergleich zu einer guten Spiegelreflex-Kamera erkennbar begrenzt und viele Aufnahmen erfordern etwas Nachbearbeitung in Form der Aufhellung dunkler Stellen oder der Abdunklung sehr heller Stellen. Und theoretisch soll die Automatik zwar Bewegungssituationen erkennen und darauf reagieren. Praktisch sind aber schnell fahrende Radfahrer doch besser mit halb-manuellem Eingreifen (höherer ISO-Wert, Sportprogramm) in den Griff zu bekommen. Dafür schlägt die Robustheit uneingeschränkt positiv zu Buche und auch die Reaktionszeiten sind schnell und ohne Aussetzer. Ebenfalls positiv der ausgewogene und treffsichere Autofokus sowie der gute Weißabgleich.

Dortmund wirkt anziehend.

Im vergangenen Sommer wurde eine neue Werbekampagne der Stadt Dortmund vorgestellt. Das Motto lautet: „Dortmund überrascht. Dich.“. In der Formulierung ist zwar wenig Inhalt enthalten, dafür etwas Wahrheit. Denn: tatsächlich hat Dortmund mittlerweile einige neue Projekte und Entwicklungen, die man als Außenstehender hier nicht erwartet. Eine florierende Innenstadt als Einkaufsmagnet, ein gehobenes Wohnquartier mit dafür eigens ausgehobenem See in Hörde (Phoenix-See) gehören als positive Überraschungen ebenso dazu wie der Hauptbahnhof mit Regional- und Fernverkehrsgleisen ohne Aufzug und dem maroden Ambiente vergangener Jahrzehnte.

Skyline Dortmund
Skyline Dortmund

Hier noch einmal die Links zur Berichterstattung über die Vorstellung der Kampagne:

http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/Neues-Stadtmotto-Dortmund-will-Deutschland-ueberraschen;art930,2046814

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/dortmund-will-deutschland-ueberraschen-id8124252.html

Das Foto des Titelplakats „Dortmund wirkt anziehend.“ ist ein von mir gemachtes Foto des Dortmunder U mit einem besonders schönen und farbenkräftigen Sonnenaufgang. Das Foto ist mit einer Pentax K-7 und einem smc-DA 18-250 gemacht und bis auf einen angepassten Beschnitt und eine leichte Anpassung von Kontrast und Schärfung quasi unbearbeitet.

Bisher ist die Werbekampagne noch nicht im größeren Stil angelaufen. Wenn das der Fall ist, soll sie über mehrere Jahre laufen und jeweils abwechselnd die insgesamt neun Titelmotive zeigen.

Fahrradsternfahrt Dortmund 2013

Mindestens einmal im Jahr dreht sich in Dortmund alles um das Thema Radfahren! Nach dem Auftakt der Fahrraddemo im Juni 2012, machten sich am 16. Juni 2013 über 1.800 Radfahrerinnen und Radfahrer auf eine Runde durch Dortmund. Das Motto der Fahrrad-Sternfahrt Dortmund war „Klare Sache – Mobil ohne Auto„. Ich habe die Tour fotografisch begleitet und stelle hier ein paar erste Aufnahmen ein.

In Dortmund gibt es natürlich kein Motto, das nicht mindestens eine gewisse Nähe zum Fußball hat. Deshalb steht die Klimaschutzkampagne natürlich unter dem Motto „Klima ist Heimspiel“. Und mehr Radfahren ist dabei Teil der Aktivitäten zum Schutz unseres Klimas.

Klimaschutz ist Heimspiel
Klima ist Heimspiel

Zentraler Treffpunkt war um 13.00 Uhr an der Hörder Burg im Dortmunder Süden, direkt am Ufer des neuen Phoenix-Sees.

Langsam füllt es sich am Phoenix-See
Langsam füllt es sich am Phoenix-See

Die Tour stand unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Ullrich Sierau, der selbst begeisterter Fahrradfahrer ist. Die Polizei war mit ihrer neuen Fahrradstaffel vor Ort.

Ullrich Sierau (re.), Oberbürgermeister
Ullrich Sierau (re.), Oberbürgermeister

Von dort ging es in der Demonstration mit Polizeibegleitung durch Hörde, über die Semerteichstraße und die B1 Richtung Nordmarkt und schließlich mit einem Schlenker Richtung Kreuz-/Klinikviertel um den Wallring.

Querung der B1 an der Semerteichstraße
Querung der B1 an der Semerteichstraße

Zwei Mal kam die Demonstration dabei in unterschiedlicher Richtung am Hauptbahnhof vorbei. Sehr zum Erstaunen der vielen Fahrgäste, nachdem erst mehr als 5 Minuten nach dem ersten Radler das Ende langsam sichtbar wurde.

Königswall, Anfahrt zum Hauptbahnhof
Königswall, Anfahrt zum Hauptbahnhof

Gegen 15.00 Uhr fand die zentrale Kundgebung auf dem Friedensplatz statt. Kein Public Viewing, dafür Fahrradkino und Picknick-Atmosphäre. Nach der Ansprache des Schirmherren und Oberbürgermeisters, Ullrich Sierau, ging das anschließende Fahrradfest bis nach 17 Uhr. Musik kam von der Gruppe Ramba Samba der Gesamtschule Gartenstadt, Dortmund.

Am Wallring
Am Wallring

Die Fahrradsternfahrt wurde organisiert durch den VCD Dortmund Unna, VeloCity Ruhr, VeloKitchen Dortmund, dem Umweltamt der Stadt Dortmund und vielen ADFC-Orts- und Kreisgruppen aus Dortmund und Umgebung. Viel Unterstützung kam u.a. vom Agenda-Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität, der AOK Nordwest, dem BUND Dortmund, der DEW21, der dobeq GmbH, dem Dortmunder Agenda-Verein, dem DRK Dortmund, metropolrad ruhr und vielen weiteren.

Fahrradfest auf dem Friedensplatz
Fahrradfest auf dem Friedensplatz

Die nächste Fahrradsternfahrt wurde aufgrund der enormen Resonanz direkt geplant: am Sonntag, 15. Juni 2014 geht es wieder im großen Pulk durch Dortmund.

Weitere Informationen:
Fahrradsternfahrt in Dortmund – www.fahrradsternfahrt.dortmund.de
VeloCity Ruhr – velocityruhr.net
VeloKitchen Dortmund – velocityruhr.net/projekte/#/velokitchen-dortmund
VCD Dortmund-Unna – www.vcd-dortmund.de

Alle Fotos wurden mit einer Pentax K-7 aufgenommen.

Pentax DA 2.8/40 XS – Meister der Miniaturisierung

Vor etwa zwei Wochen habe ich ein gebrauchtes Pentax smc-DA 2.8/40 XS erworben und am letzten Wochenende ausführlich in Berlin an der Pentax K-7 getestet. Erste Eindrücke konnte ich bereits im Test an der Pentax K-01 sammeln (siehe Hochzeit mit K-01, Dortmunder Hafen mit K-01) – diese Eindrücke wurden nun noch einmal bestätigt.

Pentax smc-DA 2.8/40 XS
Pentax smc-DA 2.8/40 XS (Quelle: Pentax)

Das Objektiv ist beeindruckend klein und leicht. Mit einem Gewicht von 52g lässt es sich in der Fototasche kaum von einem Objektivdeckel unterscheiden. Und in der Tat: viel mehr Tiefe als ein Deckel hat es mit 9,2mm auch nicht. Eine Meisterleistung unter Anbetracht der Tatsache, dass sich auch die optische Leistung durchaus sehen lassen kann.

Brandenburger Tor
Brandenburger Tor

Es bleibt dabei, dass das Objektiv eine einzige Schwäche hat: seine Gegenlichtempfindlichkeit. In obigem Bildausschnitt wird dies erfreulicherweise kaum deutlich. In anderen Bildern gibt es aber auch teilweise sichtbare Farbsäume. Hier fordert die Baugröße offenbar ihren Tribut. Obwohl Pentax in das Gehäuse fünf Linsen in vier Gruppen gepackt hat. Ebensoviele wie beim „größeren“ smc-DA 2.8/40 Limited. Auch die SuperProtection-Vergütung sind dem kleinen 40er spendiert worden. Der QuickShift-Autofokus allerdings nicht.

Nahaufnahme
Nahaufnahme (Blende: F2.8)

Das DA 2.8/40 XS ist explizit kein Makro-Objektiv und mit einer Naheinstellgrenze von 40cm erreicht es einen maximalen Abbildungsmaßstab von ca 1:7,7 (laut Herstellerangabe). Das reicht nicht für echte Makro-Aufnahmen, ermöglicht aber dennoch Nahaufnahmen wie obige. Besonders schön hierbei ist das angenehme und weiche Bokeh der Linse.

Verzeichnung
Verzeichnung

Verzeichnung und Vignettierung sind relativ gering. Erstere ist bei geraden Linien und Formen in akzeptablem Umfang sichtbar (siehe Foto oben). Vignettierung stellt kein sichtbares Problem dar, auch nicht bei offener Blende.

Freistellen
Freistellen (Blende: F4.5)

Der Autofokus arbeitet sehr präzise in der Kombination von K-7 und DA 40 XS. Ausfälle hatte ich während des gesamten Wochenendes keine. Fokussiert wird mechanisch – ein Ultraschall-Motor wäre wohl auch kaum in dem Gehäuse unterzubringen. Auch unter schwierigen Bedingungen war aber immer schnell und treffsicher fokussiert.

Detailaufnahme
Detailaufnahme

Insgesamt sehr überzeugen kann die Schärfe-Leistung. Die Stärke des Objektivs sind eindeutig Detailaufnahmen, während es bei Landschaftsaufnahmen auch durch seine Gegenlichtempfindlichkeit ein bisschen abfällt.

 

Detail - Schöneberger Südpark
Detail – Schöneberger Südpark

Es macht aber Spaß, immer Ausschau nach neuen Details zu halten, für die dann gerade die Brennweite von 40mm ideal ist. Beim Fotografieren habe ich immer wieder gemerkt, dass 40mm für mich eine der universellsten Brennweiten darstellt. Sowohl in der engen Stadt bieten sich damit gute Motive als auch in der Natur und auch bei Detail- und Nahaufnahmen. Während andere Brennweiten auch die Motivwahl einschränken können, kann ich mit den 40mm sehr gut vom Motiv aus überlegen, wie ich es am schönsten fotografieren kann.

Natur - Schöneberger Südpark, Berlin
Natur – Schöneberger Südpark, Berlin

Einen Nachteil hat das Objektiv dann doch noch: der kleine Objektivdeckel aus Gummi birgt das Risiko schnell verlorenzugehen. Ebenso wie das Objektiv selbst. Ein echter Nachteil ist das allerdings nicht, da alle Teile ja bewusst klein konstruiert wurden. Umso schöner, dass es sogar noch für ein Filtergewinde gereicht hat, das mit 29mm allerdings eine ansonsten nicht gängige Größe hat. Eine Gegenlichtblende gehört nicht zur Ausstattung des Objektivs.

Neu wird das Objektiv von einigen Händlern für ca. 300 Euro angeboten. Gebraucht liegt es meist um oder unter 200 Euro. Da das Objektiv ursprünglich nur mit der Pentax K-01 verkauft wurde, sind die Neu- und Gebrauchtangebote allerdings nicht sehr zahlreich. Schade angesichts der Leistung des Objektivs und der besonderen Bauform!

Eine Auswahl weiterer Fotos findet ihr bei flickr:
www.flickr.com/photos/32024086@N05/sets/72157632611671747/

Christian Lamker, Januar 2013

Dortmunder Hafen mit K-01

Heute war ich mit dem Panorama Foto-Club der TU Dortmund rund um den Dortmunder Hafen unterwegs und habe eine Reihe von Fotos mit der Pentax K-01 gemacht, hauptsächlich unter Verwendung des mitgelieferten smc-DA 2.8/40 XS.

Zuerst der Blick von der Hafenbrücke auf einen Teil des Hafens, links im Bild das noch relativ neue Restaurant „Hafenliebe“.

Hafenbecken Dortmund
Hafenbecken Dortmund

Weiter dann entlang des Schmiedinghafens.

Schmiedinghafen Dortmund
Schmiedinghafen Dortmund

Mit dem 2.8/40 gelingt das Freistellen schon ganz gut und dank des hervorragenden Displays sind auch Positionen in Bodennähe unproblematisch. Obwohl ich persönlich ein Fan optischer Spiegelreflex-Sucher bleibe.

Schmiedinghafen Dortmund
Schmiedinghafen Dortmund

Dann ein bisschen mit den Farbfilter-Funktionen der K-01 experimentiert. Diese unterscheiden sich im Grunde nicht von anderen aktuellen Pentax-Modellen und erlauben in der Kamera die Anwendung umfangreicher Farbfilter-Operationen. Oben ein Beispiel in Sepia-Farbtönen.

Schmiedinghafen Dortmund
Schmiedinghafen Dortmund

40mm sind eine aus meiner Sicht ideale Brennweite für kleine Foto-Ausflüge. Auch bei wenig Licht gibt es keine Probleme mit dem Verwackeln, bei der Wahl des passenden Ausschnitts ist meist auch das auf dem Bild, was man sich vorher überlegt hat, und – am wichtigsten – mit der Brennweite ist man vergleichsweise universell ausgerüstet. Zumindest für meine Fotografier-Gewohnheiten habe ich das Gefühl, mit ca. 35-40mm Festbrennweiten die größte Flexibilität zu haben. Darunter ist es oft schon zu viel Weitwinkel, darüber passt oft nicht mehr genug auf das Bild.

Schmiedinghafen Dortmund
Schmiedinghafen Dortmund

Die Abbildungsleistung des 2.8/40 XS ist hervorragend und hat mich enorm positiv überrascht. Besonders schön ist das sehr sanfte und harmonische Bokeh, das sich beim Freistellen von Objekten ergibt. Weniger schön allerdings der deutliche und kaum übersehbare Hang zu Farbsäumen. Sobald etwas Gegenlicht auftaucht, braucht man nicht lange nach lila Farbsäumen an den Übergängen zwischen dunkel und hell suchen. Das ist etwas schade, da der Gesamteindruck des Objektivs ansonsten überzeugt. Und nicht zuletzt die kompakte Bauform macht die Kombination mit Kamera besonders alltags-, party- und straßentauglich!

Harte Arbeit, ehrlicher Lohn!
Harte Arbeit, ehrlicher Lohn!

Der Werbespruch der Dortmunder Bergmann-Brauerei „Harte Arbeit, ehrlicher Lohn!“ hätte in der Vergangenheit auch für viele Pentax-Kameras stehen können. Zweifelsohne passt er auch für das 2.8/40 XS Objektiv. Bei der K-01 selbst bin ich mir noch nicht 100%-ig sicher. Bildqualität und Bedienung können überzeugen, ebenso die Funktionsausstattung. Etwas ungewöhnlich sind Design und Handling im Vergleich zu bisherigen Pentax DSLR-Modellen. Und leider nicht überzeugen kann der Autofokus. Die Genauigkeit ist an sich in Ordnung, aber er ist vergleichsweise langsam und versagt schon deutlich eher im Dämmerlicht als beispielsweise der Autofokus von K-5 oder K-7.

Ich bin gespannt, wie sich die K-01 weiter schlägt…

Fahrraddemo Dortmund 2012

Am Sonntag, 17. Juni 2012, gehörte Dortmund den Radfahrerinnen und Radfahrern! Oder zumindest einige Straßen Dortmunds. Denn die Dortmunder Kreisverband–Büros für BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) e.V. haben gemeinsam mit der Fahrrad–Selbsthilfewerkstatt VeloKitchen aus der Nordstadt und dem Netzwerk VeloCityRuhr unter dem Motto: „Mit dem Fahrrad in eine grüne Zukunft. Wir radeln schon mal vor!“ zur Demonstration aufgerufen. Ein Anlass war dabei auch die intensive öffentliche Debatte, die sich durch die Pläne zum Radschnellweg Ruhr ergeben hat.

Etwa 250-300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit ihren Rädern an der Demonstration teilgenommen, die ihren Start- und Zielpunkt auf dem Hansaplatz mitten in der Innenstadt hatte und ihren Höhepunkt mit der Umrundung des Phoenix-Sees in Dortmund-Hörde sowie der Abschlusskundgebung hatte.

Ich konnte die Fahrt fotografisch begleiten und an verschiedenen Stellen Impressionenen sammeln.

Die Demonstration auf Phoenix West

Los ging es aus der Innenstadt über die Hohe Straße Richtung Süden und dann an der B54 entlang zum Gelände von Phoenix West (siehe Foto).

Hochofen Phoenix West

Der alte Hochofen sorgte für eine ganz besondere Kulisse. Und das Wetter hat gerade zur Demo seine schönste Seite gezeigt und alle mit viel Sonne belohnt.

Phoenix See

Bei der Umrundung des Phoenix-Sees zeigte sich eine lange Kette, die fast um den halben See gereicht hat. Aber auch außerhalb der Demo war das Seeufer dicht bevölkert von Spaziergängern, Skatern und Radfahrern.

Richtung Innenstadt

Vom Phoenix See ging es auf direktem Weg zurück in die Innenstadt. Immer auf der rechten Spur und immer begleitet von mehreren Motorrädern der Dortmunder Polizei.

Dortmder U / Wallumrundung

Der Wallring wurde zum Schluss noch fast komplett umrundet, bevor sich alle wieder auf dem Hansaplatz eingefunden haben, um ein beeindruckendes Abschlussbild zu bilden:

Hansaplatz / Das größte Dortmunder Fahrrad

Das mit Abstand größte Fahrrad der Stadt stand somit gegen 17 Uhr auf dem Hansaplatz mitten in der Innenstadt! Gegen 17.30 Uhr war dann die ganze Demonstration vorbei und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Weg nach Hause. Hoffentlich auf sicheren Fahrradwegen…

Ich wünsche den Organisatoren weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!

Weitere Informationen:
Fahrraddemo in Dortmund – http://velolove.me/demo2012
VeloCity Ruhr – http://velocityruhr.net
VeloKitchen Dortmund – http://velocityruhr.net/projekte/velokitchen-dortmund
Radschnellweg Ruhr – http://www.metropoleruhr.de/presse/radschnellweg-ruhr.html

Alle Fotos wurden mit einer Pentax K-7 aufgenommen.